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#1 |
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CHL-Administrator
Registriert seit: 10.09.2008
Ort: Schwäbisch Hall
Beiträge: 735
Marktplatz-Ratings: 1
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![]() Im Auto versorgt die Batterie die Stromverbraucher. Sie hat eine relativ geringe Spannung U (im Auto in der Regel 12 V), weswegen hohe Ströme I fließen (Leistung P = Strom I * Spannung U). Die Kabel müssen also relativ dick sein. Jeder elektrische Verbraucher benötigt mindestens 2 Stromanschlüsse. Daher hat jede Batterie zwei Kontakte. Beim Auto möchte man ein Kabel sparen, weswegen meist das (-)-Kabel an mit dem Autoblech verbunden ist. Das Blech des Autos leitet ebenso den Strom. Am Ziel wird der Verbraucher dann auch wieder am Blech angeschlossen (im Bild Nr. 4). Dieser Kontakt muss wie alle Kontakte sehr gut sein, da ansonsten bei hohen Strömen Spannungsverluste an der Kontaktstelle entstehen - und diese Stelle auch sehr heiß werden kann. Die Leitung 1 zwischen Batterie und Sicherung, sollte möglichst kurz sein. Wird Ihre Abschirmung verletzt und kommt dann der Leiter mit dem Auto in Verbindung, so kann fast unbegrenzt Strom fließen; dieser kann zur Zerstörung der Batterie führen; im Extremfall kann es zum Brand kommen. Hinter der Sicherung (3) wird im Kurzschlussfall einfach die Sicherung schmelzen. Bei sehr hohen Strömen kann man zur Unterstützung der Batterie bei Stromimpulsen ein Kondensator einschalten. Wenn der Verstärker ganz kurzzeitig hohe Ströme zieht wird dadurch die Batterie unterstützt. Batterie an- und abklemmen Es gibt eine Regel in welcher Reihenfolge die Kabel an der Batterie anzuschließen sind: - Zuerst ist immer Kabel 2 abzuklemmen, dann Kabel 1. - umgekehrt beim Anschließen: Zuerst wird 1 angeschlossen, dann 2. Diese Regel verhindert, dass wenn nur Kabel 2 angeschlossen ist und man nun beim Hantieren mit Masse gegen den Pluspol kommt, die Batterie abbrennt. Der Stromfluss Vom Minuspol (-) der Batterie (siehe Bild oben, Anschluss 2) fließt der Strom in der Regel zum Blechkleid des Autos, wo er dann überall verfügbar ist (zumindest bei allen Autos die wir kennen). So gelangt er auch an Stelle 4, wo das Blechkleid kontaktiert und zu den Geräten geführt wird (blaue Leitung). Der positive Pol (+) der Batterie sollte mit einem roten Kabel mit den Geräten verbunden werden. Dazu müssen alle Kontakte sehr solide sein und eine Sicherung muss möglichst nahe der Batterie eingebaut sein und den Stromfluss im Falle eines Kurzschlusses oder Geräte-Defekts begrenzen. Plus- und Minus versorgen die Geräte. Nun weis der Verstärker jedoch nicht wann er eingeschaltet sein soll. Daher hat das Steuergerät (Radio) einen zusätzlichen Ausgang (den Remote Control, hier grün gezeichnet). Dieser ist an dem Verstärker anzuschließen. Damit kann das Radio immer wenn es spielt, den Verstärker zum Leben erwecken. Sonderformen Bei Autos, die nicht aus Metall sind oder bei Autos wo der Stromfluss durch die Karosserie nicht sicher ist, kann die zweite Leitung (meist -) auch direkt von der Batterie zu den Geräten verlegt werden. Auch mag es ansonsten Autos geben, wo diese Anschluss-Schematik nicht eingehalten wird. quelle: lautsprechershop.de |
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#2 |
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Mitglied CHL-Team
Registriert seit: 24.09.2008
Ort: München
Beiträge: 2.331
Marktplatz-Ratings: 0
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Hier mal ein Link zum berechnen des nötigen Stromkabels:
http://www.31bits.de/car-hifi/tools/current/index.html diesen Wert dann als Stromstärke im http://www.31bits.de/car-hifi/tools/power/index.html eintragen. Schon kennt man den Mindestquerschnitt sowie die erlaubte Absicherung.
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Gruß Lars ------------------------------------------------------ Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen.
Jetzt wieder mit Audio Development |
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| Stichworte |
| stromversorgung, theorie |
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